Sunday, November 8, 2015

Brisbane, 07.11.2015 Nachdem wir am Samstag nach 30 Stunden unterwegs, völlig fertig und übermüdet endlich im Taxi saßen, waren wir uns auf einmal nicht mehr so ganz sicher, ob die Adresse zu der wir müssen jetzt „Red Hill“ oder „Cannon Hill“ hieß, also sind wir einfach auf gut Glück, so viele Kilometer mit dem Taxi gefahren, dass es am Ende hieß „54 Dollar please“ und wir nur gefragt haben ob der Kerl denn eben warten könnte, sonst wären wir hier irgendwo im nirgendwo gewesen. Der Schlüssel befand sich dann aber wie abgesprochen unter der Fußmatte und drinnen wurden wir direkt von zwei Kerlen überrascht die uns unser Zimmer gezeigt haben, dann aber auch super schnell wieder weg waren.
Da saßen wir dann also, total überfordert in einem anderen Land, in einem fremden Bett und in dem Moment war uns echt mulmig zumute, also sind wir erstmal mit unserem Handylicht nach oben geschlichen und haben uns den WLAN Schlüssel geholt, man muss ja wenigstens Kontakt nach Deutschland aufnehmen können.
Der nächste Morgen sah dann aber schon ganz anders aus, Doug (einer unserer Mitbewohner) hat uns erstmal mit seinem Auto zum Supermarkt gefahren, damit wir da unser Frühstück kaufen können, an sich hätte der Typ uns glaube ich überall hingefahren. Mittags sind wir dann auch mit ihm an die Gold Coast gefahren zum Surfer Paradise, es war ziemlich heiß und die Wellen echt hoch, aber das ganze super schön.
Abends sind wir dann noch mit ihm, Alex und Jock (den anderen Mitbewohnern) was trinken gewesen. Wobei ein ca. 50ml Cocktail 17 Dollar gekostet hat…aber wenn man’s von den netten Mitbewohnern bezahlt kriegt, kann man das ja ruhig mal machen :D
Als wir wieder Zuhause waren, durften wir dann auch die erste Erfahrung mit einer riesen Spinne machen Marieke war duschen, ich also in den Flur gerannt, „I need heelp, can someone help me please!“ Der erste Typ kommt aus seinem Zimmer, total verwirrt. Er also mit einem Schuh versucht die Spinne zu verjagen anstatt zu töten… Schlechte Idee. Die Spinne läuft in den Schrank und er meint nur „ach, die kommt da nicht raus“. ZWEI Minuten später läuft die Spinne plötzlich den Boden entlang. Marieke und ich fangen beide an zu kreischen und heulen fast, kommt der zweite Typ die Tür rein, versucht sie zu töten schafft es aber nicht. Im Endeffekt hat er mit uns sein Zimmer getauscht, richtig nett!
Wir haben dann übrigens erfahren, dass das die erste Spinne seit zwei Jahren war die er gesehen hat und wir sind gerade mal einen Tag hier...


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