Wednesday, November 18, 2015

Job Update: Back to Brisbane!

Bundaberg 18.11.2015
So, fast eine Woche im working Hostel ist um. Die Chinesen bei uns im Zimmer, die wirklich ihr halbes Haus mitgenommen hatten (Wasserkocher, Toaster, Angel, Stuhl (!)…), haben ihre 6 Koffer gepackt und sind endlich in ein anderes Zimmer gezogen. Mit ihnen ausgezogen ist zum Glück auch der komische Geruch, der einem jedes Mal entgegenkam, als man die Tür aufgemacht hat. Statt dessen teilen sich jetzt zwei nette Herren mit uns das Zimmer. Das Ganze allerdings auch nur für einen Tag, denn für uns heißt es jetzt wieder: Zurück nach Brisbane! Wir haben nämlich beschlossen das dieses wunderbare Hostel nach zwei furchtbaren, aber hart erkämpften Arbeitstagen doch nicht ganz so unser Fall ist und unsere Glück wieder in Brisbane zu versuchen. Morgen heißt es also ab zurück nach Brisbane: Fundraising, da sammelt man Geld für Wohltätige Organisationen und wird dafür bezahlt. Na hoffen wir mal, dass das was wird.
Aber naja, so schlimm war es hier auch nicht. Die Zimmer sind echt in Ordnung und die Toiletten und Duschen sind auch total ok. Nur die Küche, ist die reinste Katastrophe.
Aber weshalb wir ja eigentlich hier waren: arbeiten! Und das hat einfach… nicht so gut geklappt. Anstatt Zitronen zu pflücken, durften wir unser Glück zuerst mal beim Paprika packing (eher Paprika aussortieren) versuchen. Hat ganz gut geklappt, dachten wir… Marieke wurde erstmal gefeuert :D Wir haben`s mit Humor genommen, alleine schon deshalb, weil wir einen Tag vorher noch Witze darüber gemacht hatten, dass sie die erste ist die gefeuert wird. Wir wissen allerdings bis heute nicht warum. Weil sie geredet hat, oder weil sie zu langsam war, keine Ahnung. Ich fand den Job dann auch nicht so toll, also hat Marieke uns für den nächsten Tag beim Tomaten pflücken eingetragen. Keine gute Idee. Es war echt der schlimmste Job den wir je machen musste! Man kann das garnicht so beschreiben, wie man das wahrgenommen hat, aber das schlimmste war einfach eine Asiatin, die uns den ganzen Tag beobachtet und angeschrien hat:
„Don’t pick the greeeeen“
„Take a seeeeeat“
„Check your roooow“
Und VOR ALLEM
„You are to slow!!!“
Als wäre man beim Militär und hat man mal eine Tomate vergessen, hat sie einen sofort zurück gerufen und meinte „du bist zu langsam, du musst schneller machen, no money, no money“
Dazu kamen unglaubliche Rücken und Popo Schmerzen, wie noch nie in meinem Leben und irgendwann konnte man körperlich einfach nicht mehr und wurde weiter zusammen gebrüllt und das ganze ging 11 Stunden so. Wir waren noch nie so froh, dass ein Tag zu Ende ging. Zu guter Letzt bin ich dann auch noch im Schlamm ausgerutscht, hab mir dabei meinen Schuh ausgezogen und bin mit meinem kompletten Fuß im Schlamm versunken.
Das Beste war ja eh, dass das ganze nach Eimern und nicht nach Stundenlohn bezahlt wurde. Somit kamen wir im Endeffekt auf ganze 2€ pro Stunde für diese Drecksarbeit: NIE WIEDER!
Das Bild unten war übrigens bevor wir angefangen haben, da haben wir noch gelacht…

Naja, jetzt versuchen wir unser Glück halt nochmal in Brisbane, aber da freue ich mich drauf.


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